Mobile Schadstoffsammlung

- wieder an 16 Haltestellen

In der kommenden Woche wird erneut das Schadstoffmobil in der Wesermarsch unterwegs sein, um schadstoffhaltige Abfälle aus Haushalten anzunehmen. An den 16 bekannten Haltestellen im Landkreis – es hält nicht in den Städten und Gemeinden, in denen es eine stationäre Sammelstelle gibt – wird zum vierten Mal in diesem Jahr Station gemacht, damit sich Hausfrau und Hausmann der überschüssigen oder nicht benötigten Schadstoffe entledigen können. Die Haltestellen sind abgedruckt im jeweiligen Abfuhr-kalender 2017 sowie zu finden auf der GIB-Internetseite.

In spezielle Behälter geben die Mitarbeiter am Mobil die angelieferten Abfälle für den sicheren Transport bis zur Verwertung bzw. Beseitigung, seien es Pinselreiniger, Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmittel, sonstige Pestizide, Entwickler- und Fixierbäder, Laugen oder Säuren, Lacke und Lampenöle oder ähnliche Problemabfälle.

Nicht angenommen werden

- Batterien und Akkus (zurück zum Verkäufer oder zum Recycling­hof)

- Wand- oder Binderfarbe (gehört in den Hausmüll)

- Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen (zum Recyclinghof)

- Altöl (kostenfrei zurück zum Verkäufer oder – kostenpflichtig – zu einem der drei Recyclinghöfe in Lemwerder, Brake und Nor­denham).

Im vergangenen Jahr sind über die mobile Schadstoffsammlung 2,58 t eingesammelt worden. Auf den drei Recyclinghöfen, die ja mindestens von Dienstag bis Sonnabend angefahren werden kön­nen, landeten fast 50 t. Zusammengenommen heißt dass: Es sind im Jahr 2016 an schadstoffhaltigen Abfällen 583 Gramm pro Ein­wohnerIn abgegeben worden. Das klingt wenig.

Aber wenn man die Gefährlichkeit dieser Abfälle berücksichtigt, ist auch die kleinste Menge am besten in den sicheren Behältern im Mobil oder bei der GIB aufgehoben, bevor diese Abfälle dann ver­wertet oder beseitigt werden.

 

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