Frost und Müllabfuhr - Einpacken hilft

In der kommenden Woche ist erneut Frost angesagt, teilweise auch tagsüber. Ganz so tief wie in der ersten Januarwoche sollen die Temperaturen allerdings nicht sinken. Aber auch in den Fol­gewochen kann der Winter noch einmal Einzug halten.

Aber auch bei geringen Minustemperaturen kann es zu Problemen bei der Müllabfuhr kommen. Nicht immer sind dann alle Tonnen leerbar. Mal ist etwas an der Tonnenwand angefroren, mal ist der komplette Tonneninhalt durchgefroren und hat sich dann ausge­dehnt und verkeilt.

Wesentlich sind die Biotonnen betroffen, denn in ihnen ist deutlich mehr Feuchtigkeit enthalten. Aber auch die schwarze Restmüll­tonne kann betroffen sein.

Wie kann man die Entleerung der Biotonne auch bei Frost erleichtern?

Wichtig ist es, unten in die braune Tonne Pappe, Eierkartons oder Sträucherreste einzufüllen. Darüber hinaus sollten Küchenabfälle in (Zeitungs)Papier eingeschlagen werden. Alles, was die Feuch­tigkeit aufsaugt, trägt dazu bei, dass nichts an der Tonne festfriert. Zum Auflockern am Morgen kann man versuchen, mit einem Spaten innen an der Tonnenwand entlang zu fahren. Der Fahrer des Entsorgungsfahrzeuges hingegen darf keinesfalls in eine Mülltonne greifen.

Bei sehr frostigen Temperaturen sollte dort, wo es möglich ist, die Tonne nicht über Nacht bereits an der Straße stehen. Denn ein richtig durchgefrorener Bioabfallblock ist nur schwerlich aus der Tonne zu bekommen. Und wiederholtes Klopfen der Tonne an der Schüttung des Fahrzeuges wird eher die Tonne beschädigen als zur Lösung beitragen.

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