Batterien und Akkus richtig entsorgen

Auch die Geschäfte, die Gerätebatterien verkaufen, müssen die Speicherzellen nach Gebrauch zurücknehmen. Dazu müssen in den Verkaufsstellen zum einen Infotafeln über diese Rückgabe­möglichkeit informieren, zum anderen sind Sammelbehältnisse aufzustellen.

Auf den fünf Recyclinghöfen in Lemwerder, Berne, Brake, Roden­kirchen und Nordenham werden sowohl Primärzellen als auch wiederaufladbare Akkus angenommen. Es können dort also die AA-, AAA-Batterien, Blockbatterien, Flach- und Weidezaunbatte­rien, Knopfzellen und die jeweiligen Akkus angeliefert werden. Auch die immer häufiger eingesetzten Lithiumbatterien bzw. ‑akkus können hier abgegeben werden, z.B. solche aus Akku-Schraubern oder –bohrern. Dafür stehen auf den Recyclinghöfen grüne und gelbe 60-l-Fässer bereit.

Sind die großen LI-Akkus hingegen defekt, ist z.B. die äußere Hülle beschädigt, so können diese Energiespender ausschließlich in Brake abgegeben werden, denn an ihre sichere Entsorgung werden besondere Anforderungen gestellt. Das dafür eingerichtete „rote System“ hält die GIB nur in Brake vor: Ein doppelwandiges Stahlbehältnis, in dem die defekten Hochenergiebatterien in Sand o.ä. Material komplett eingebettet und anschließend von  einem Spezialfahrzeug abgeholt werden.

Übrigens: Wer den ausrangierten Akku-Schrauber oder die akku­betriebene Astsäge zum Recyclinghof bringt, sollte den leicht ab­nehmbaren Akku vom eigentlichen Elektrogerät  trennen. Dann können beide – Akku und E-Gerät – in die jeweils vorgesehenen Behälter gegeben und auf den richtigen Verwertungsweg gebracht werden. Im Jahre 2015 sind 10,525 t an Batterien aus Brake abgeholt worden, im vergangenen Jahr waren es 9,802 t und bis Ende Juli dieses Jahres sind es bereits 10,758 t gewesen.

Weitere Infos zur Batterisammlung gibt es hier.

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