Altglascontainerstandort wird aufgelöst

Der Altglascontainerstandplatz in der Watkenstraße in Elsfleth an der ehemaligen Kaserne wird in Kürze aufgelöst. Grund hierfür ist laut Angaben des Landkreises eine Verlegung des Radweges. Weiterhin stehen die nächstgelegenen Altglascontainer in der Doris-Heye-Straße in Elsfleth und die an der Feuerwehr in Sandfeld zur Verfügung. Weitere Standplätze sind in der GIB-Abfall-App oder hier abrufbar.

Was darf in die Glascontainer und was nicht?

Bitte werfen Sie nur Behälterglas/Verpackungsglas in die Glascontainer. Wie z. B. pfandfreie Glasflaschen, Marmeladen-, Gurken- und Arzneigläser.

Keine Trinkgläser, keine Glühbirnen, kein Porzellan und kein Steingut! Keramikteilchen und Steine bilden Einschlüsse im neuen Glas. Verschiedene Glasarten schmelzen bei unterschiedlichen Temperaturen – deshalb gehört feuerfestes Glas (z.B. Glaskannen aus der Kaffeemaschine) nicht in die Glascontainer. Auch Flachglas, Fensterscheiben oder Spiegel dürfen weder hinein geworfen noch davor gestellt werden – für sie gibt es die Abgabemöglichkeit an den Recyclinghöfen mit Hausmüllannahme. Es gilt: Für eine hohe Qualität der Scherben und damit des neu produzierten Glases, bedarf es einer exakten Trennung des gebrauchten Behälterglases.

Der wichtigste Rohstoff für neue Glasverpackungen ist und bleibt Altglas. Glasrecycling ist in Deutschland der wichtigste Lieferant für die Neuproduktion von Glas. Ein wesentlicher Vorteil des Altglases: es kann beliebig oft recycelt werden. Voraussetzung ist, dass das Glas korrekt entsorgt wird, damit es im Anschluss entsprechend aufbereitet werden kann.

Wenn Sie Glas entsorgen, achten Sie bitte auf die richtige Farbsortierung: Es gibt Sammelbehälter für weißes, grünes und braunes Glas. Das ist sehr wichtig, denn aus kunterbunt zusammengewürfelten Glasscherben lässt sich nur schwer wieder eine bestimmte Glasfarbe herstellen. Blaues und rotes Altglas gehören zum Grünglas, denn Grünglas kann den größten Anteil an Fremdfarben aufnehmen.

Illegale Müllentsorgung: Die Entsorgung von „wildem Müll“ in oder neben den Containern, wie z. B. Sperrmüll, Haus- und Gartenabfall wird strafrechtlich verfolgt.

Zurück