Tipps und Hinweise zur Benutzung der Biotonne

Werfen Sie bitte keine Plastikmüllbeutel mit organischen Abfällen in die Biotonne. Sie verrotten nicht bzw. sie stören bei der Vergärung.

Sammeln Sie die im Haushalt anfallenden organischen Abfälle in einem gesonderten kleinen Gefäß. Zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen sollte es über einen gut schließenden Deckel verfügen.

Zusätzliche Behälter (Kartons, Säcke, u.ä.) mit Biomüll werden nicht mitgenommen. Größere Mengen an Gartenabfällen können über eigens vorgesehene Papiersäcke, die in den Verteilerstellen erhältlich sind (€ 3,20/Stück), bereitgestellt werden.

Legen Sie in das Vorsammelgefäß und in die Biotonne Zeitungspapier; dieses verhindert Verschmutzungen und Anhaftungen. Das Papier kann mitkompostiert bzw. in der Vergärung verarbeitet werden.

Falls der organische Abfall sehr feucht sein sollte, geben Sie vermehrt saugfähiges Papier (Zeitungspapier, Küchenkrepp, Well- und Eierpappe), das Sie vorher etwas zerreißen sollten, als Zwischenschicht dazu.

Schlagen Sie Speisereste direkt in Papier ein.

Im Sommer sollte die Biotonne nie in der prallen Sonne stehen.

Lassen Sie den Rasenschnitt möglichst anwelken, bevor Sie ihn in die Biotonne füllen.

Die Abfälle dürfen nicht in die Tonne gestopft werden. Der organische Abfall soll locker in die Biotonne gefüllt werden. Je mehr Zwischenräume für Luft, desto besser das Entleeren, desto geringer die Geruchsbelästigung.

In den Sommermonaten können durch die wärmeren Temperaturen Fliegen vom Bioabfall angezogen werden, die durch ihre Eiablage Madenbefall hervorrufen. Achten Sie darauf, daß keine Fliegen in den Bioabfall gelangen können. Halten Sie deshalb die Biotonne geschlossen. Streuen Sie notfalls bei Madenbefall etwas Gesteinsmehl in die Biotonne. Verwenden Sie auf gar keinen Fall Schädlingsbekämpfungsmittel, sie verunreinigen den Kompost mit umwelt- und gesundheitsbelastenden Chemikalien!

Besonders im Winter kann ein zu hoher Feuchtegrad in der Biotonne dazu führen, daß die organischen Abfälle anfrieren und deshalb die Entleerung beeinträchtigen. Kleiden Sie die Biotonne mit etwas Pappe aus, ein kräftiges Aufsetzen der Tonne am Abfuhrtag sowie ein geschützter Platz am Haus können ebenfalls Abhilfe schaffen. Achten Sie auf die richtige Befüllung der Biotonne. Geben Sie zuerst trockenes, gröberes Material (z.B. Ast- und Strauchschnitt) in die Tonne mit wenig Bodenkontakt. Lassen Sie Laub vorab etwas anwelken bzw. antrocknen.

Bitte stellen Sie an den Abfuhrtagen die Biotonne bis 6.00 Uhr zur Abholung bereit.