ich bin sauer...

... weil die Biotonnen nicht codiert sind. Dadurch kann ich keine Gebühren einsparen, wenn ich die Tonne nicht jedes Mal zur Abfuhr bereitstelle.

Eine codierte Abfalltonne macht dann Sinn, wenn die Zählung der erfolgten Entleerungen dazu führt, dass ein angestrebtes Verhalten belohnt werden kann. Ist es aber von Vorteil, eine – teilbefüllte – Biotonne am Abfuhrtag nicht entleeren zu lassen? Was ist das erstrebenswerte Ziel?
Ein Vorteil ist kaum zu sehen, denn die organischen Abfälle in der braunen Tonne verrotten (oder vergären) bereits kurz nach dem Einfüllen. Bleiben sie dann vier Wochen (oder gar länger) in der Tonne, wird es – abhängig von den Witterungsbedingungen – zu mehr oder weniger intensiver Geruchsbeeinträchtigung kommen. Und das ist in den allermeisten Fällen weder für den Nutzer selbst noch für seine Nachbarn angenehm. Wenn die (kleinste) Biotonne, die 80-l-Tonne, ständig nur halb gefüllt bereitgestellt wird, sollte man eher überlegen, ob sie nicht gemeinsam mit Nachbarn genutzt werden kann. Auch durch eine gemeinsame Nutzung lassen sich Gebühren einsparen ohne dass dazu die (teil)gefüllte Biotonnen unnötig lang in der Sonne steht.

Zurück