Elektro- und Elektronikgeräte-Entsorgung

Mit der Umsetzung des Elektro – Elektronikgerätegesetzes dürfen alte E-Geräte bereits seit 2006 nicht mehr zusammen mit dem Restmüll entsorgt werden, sondern sie müssen getrennt erfasst werden. Diese Trenn- und Entsorgungspflichten sind in der Neufassung des Elektroaltgerätesetzes vom 20. Oktober 2015 weiter ausgebaut worden. Die Abgabe bei den kommunalen Sammelstellen ist kostenfrei (Ausnahme: werden Nachtspeicherheizgeräte nicht vom Fachbetrieb ausgebaut und verpackt, so werden sie nicht kostenfrei angenommen).
Ebenso sind Vertreiber zu einer kostenfreien Annahme von Altgeräten verpflichtet, wenn sie über eine Verkaufsfläche von mehr als 400 m² verfügen. Das gilt bei einem Neukauf für die Rücknahme des gleichartigen Altgerätes und - auch ohne Neukauf - für die Kleingeräte bis zu einer Kantenlänge von 25 cm.

Der Besitzer eines Altgerätes ist verpflichtet, dieses zu den vorgesehenen Sammelstellen zu bringen oder bei einer – kostenpflichtigen – Sammlung abzugeben. Diese getrennte Erfassung bewirkt einen hohen Nutzen für die Umwelt: Wertvolle Rohstoffe werden recycelt und Schadstoffe gezielt behandelt. Elektroaltgeräte gehören bisher zu den größten Verursachern der Schadstoffbelastung des Hausmülls mit Blei, Cadmium und Quecksilber.
Bitte einfach entnehmbare Akkus, z.B. von Akkuschraubern u.ä., abnehmen und Elektroaltgerät und Akku getrennt auf einem der Recyclinghöfe abgeben.

Alle neuen Elektrogeräte mit diesem Zeichen gekennzeichnet:

Das Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät nicht über den Hausmüll (graue Restmülltonne, „Gelber Sack“, Biotonne, Papiertonne oder Glascontainer) entsorgt werden darf, sondern bei den kommunalen Sammelstellen oder freiwilligen Rücknahmesystemen abzugeben ist.