20.03.2013

Seit Ende Januar 2013 ist die Einfahrphase beendet und die 26-wöchige Probephase hat begonnen.

Bei der Prüfung Ende Januar sind noch einige Mängel aufgelistet worden, die bis Ende April abgearbeitet werden sollen. Dazu zählen Fragen der Lüftung in der Annahmehalle, das Abwasseraufkomen und der Frischwasserbedarf, aber ebenso die Siebfähigkeit des Gärrestes.

Die Prüpfung der Lüftungssituation durch den Gutachter wird im April abgeschlossen werden. Dann  wird klar sein, was noch zu ändern ist. Die ARGE wird diese Korrekturen schnellstmöglich vornehmen, damit dann im Verlaufe des Probebetriebes alle weiteren Maßnahmen gemeinsam realisiert werden können, um den Betrieb der Anlage sowohl verfahrenstechnisch als auch betriebswirtschaftlich so zu gestalten, dass er den vertraglichen Vereinbarungen entspricht.

11.06.2012

Am Montagvormittag ist der erste Bioabfall in der Trockenfermentationsanlage in Brake angeliefert worden. Am Donnerstag, 14.06.2012, ist dann der erste Fermenter befüllt worden. Im Wochenabstand folgen dann die anderen drei Gärbehälter. Nach vier Wochen erfolgt der Fermenterwechsel, d.h. das Tor wird geöffnet und eine neue Befüllung erfolgt.

Während dieser Einfahrphase der Anlage werden die eingebrachten Mengen kontinuierlich gesteigert, so dass ab September das effektive Volumen von 850 m³ pro Fermenter genutzt werden wird.

31.03.2012

"Wohl noch im April oder Mai geht es los", schätzt Frank Zimmermann, der Technische Leiter des Entsorgungszentrums an der B 212.

Die Überprüfung der Sensoren, Tore, Steuerung, Computer ist erfolgreich absolviert. Zunächst wird die Anlage in der Warmlaufphase noch für 26 Wochen vom Hersteller betrieben. "Dann werden wir auch sehen", so Frank Zimmermann, "ob die versprochenen Leistungen wie Gasertrag und Stromerzeugung eingehalten werden."

23.01.2012

Die Technik ist installiert, bald geht es los mit dem Probebetrieb.

Die Leitungen sind gelegt, der 460 m³ fassende Sack für das entstehende Biogas ist über den Fermentern platziert, ein Biofilter steht neben der Anlieferhalle, die Heizkraftwerke zur Verstromung des Gases sind ebenfalls errichtet. Letzte Tests müssen nun erweisen, dass alles korrekt errichtet und verarbeitet wurde. Dann können die ersten Fahrzeuge mit dem Biotonneninhalt ihre Fracht anliefern. Eine knappe Woche lang wird dann gesammelt und schließlich der erste Fermenter befüllt. Der Probebetrieb kann beginnen.

04.08.2011

Der Richtkranz hängt unter den Dachbalken der Anliefer- und Anmischhalle, der Zimmermann trinkt auf den Bauherrn, die Architekten und die ausführenden Gewerke und wünscht Glück:

Das Glas zerschmettere im Grund,
geweiht sei dieses Haus zur Stund.

Jetzt können die Wände vollendet und die Dächer fertiggestellt werden. Dann erfolgt der Einbau der Technik. Nicht nur in den 4 Fermentern, bei der Gaserfassung, in der Anmischhalle und dem Technikbereich mit den Kraftwerken wird die technisches Ausrüstung erfolgen. Auch die Komposthalle erhält eine Abluftreinigung, so dass keinerlei ungefilterte Luft in die Umgebung gelangt.

07.04.2011

Und weiter wird Spezialbeton gegossen. Jetzt wird die Fundamentplatte für die Anliefer- und Anmischhalle erstellt. Zunächst wird der Beton gegossen, später muss er dann geglättet werden. Das kann zu Nachtarbeit führen.

31.03.2011

Und weiter wird Spezialbeton gegossen. Jetzt wird die Fundamentplatte für die Anliefer- und Anmischhalle erstellt. Zunächst wird der Beton gegossen, später muss er dann geglättet werden. Das kann zu Nachtarbeit führen.Heute arbeitet das Betonwerk in Berne nur für die GIB!

500 m³ wasserdichter und widerstandsfähiger Spezialbeton werden am letzten Tag des Monates März von Berne nach Brake transportiert. Ab 6:00 Uhr wird die Sohlplatte der Fermentertunnel und des Technikbereichs gegossen.

In Minutenabständen erreichen die Betonmischer die Baustelle auf dem Entsorgungszentrum Wesermarsch und reihen sich in die Schlange der Anlieferfahrzeuge ein. Ohne große Unterbrechung wird ein Fahrzeug nach dem anderen an die Betonpumpe angeschlossen und sein Inhalt verteilt sich zwischen die unzähligen Bewährungsstähle, die das Fundament nachher zusammenhalten.

Nach dem "Befüllen" des Fundamentes beginnt - nach einer kurzen Zeit des Aushärtens - die Feinarbeit. Mit Spezialwerkzeug wird die Oberfläche der Fundamentplatte geglättet. diese Arbeiten können sich, je nach Wetterlage, bis in die Nachtstunden hinziehen.

Für diesen Fall hat das Bauunternehmen zwei Flutlichtanlagen bereitgestellt, die für das richtige Licht sorgen. Damit die Bauarbeiter sich sicher auf dem Gelände bewegen können, wird darüber hinaus auch die Beleuchtung des Entsorgungszentrums während der Nacht eingeschaltet bleiben.

Sollte es also hell sein wo es sonst das ganze Jahr dunkel ist, besteht kein Grund zur Sorge. Die Polizei in Brake wurde über das "nächtliche Treiben" im Vorfeld informiert.

In der kommenden Woche wird - wenn es die Wetterlage zulässt - eine ähnlich umfangreiche Aktion für die Erstellung der Sohlplatte der Anliefer- und Anmischhalle durchgeführt.

11.02.2011

Und es geht weiter! Jetzt, da kein Frost mehr die Arbeiten behindern kann, werden die Fundamente gegossen, die Moniereisen "warten" auf die Wände der Hallen.

01.12.2010

Die Gründungsarbeiten für die Kompostanlage sind beendet, alle Pfähle sind gesetzt. Dazu sind die Rohre in den Boden getrieben und die "Löcher" anschließend mit Bewehrung und Beton verfüllt worden.

Sobald die Witterung es zulässt, werden die Bodenplatten für die Hallen gegossen.

Die oberen Enden der Pfähle sind "eingepackt" und werden erst direkt vor dem Weiterbau wieder ausgepackt - auch wenn dann Weihnachten vorbei sein sollte!

26.10.2010

Der erste Rammstoß ist erfolgt. Am Dienstagmorgen, kurz nach 8,00 Uhr, war es soweit: Die Ramme begann damit, das erste Rohr in den Untergrund zu treiben. Die Bewehrung liegt bereit, der Betonlift wartet schon, der erste Pfahl soll gesetzt werden. Bis Ende des Jahres sollen alle 177 Pfähle "versenkt" sein.

05.10.2010

Über Nacht ist die ca. 130 t schwere Ramme beim Entsorgungszentrum angelangt, ebenso die Rohre für die Pfahlgründung. Das geschah nicht heimlich, still und leise, sondern notwendigerweise, denn derartige Schwertransporte würden tagsüber nur die Straßen verstopfen.

Anfang September 2010

Baubeginn kann erfolgen. Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg im vorläufigen Rechtsschutzverfahren wird aktuell die Baustelle auf dem Braker Entsorgungszentrum eingerichtet. Jetzt müsse, so GIB-Geschäftsführer Rainer Penning, im Interesse des Gebührenzahlers die Anlage schnell errichtet werden, jede weitere Verzögerung koste den Gebührenzahler Geld.

Anfang Oktober wird vermutlich der erste Rammstoß erfolgen können. Über den Baufortschritt wird dann an dieser Stelle weiter berichtet werden.

10.10.2008

GIB-Gesellschafter und –Geschäftsführung informieren sich in Referenzanlagen des Herstellers BIOFERM. Der Besuch bestätige, dass die Entscheidung für diese Technologie zukunftsweisend, sicher und umweltfreundlich gewesen sei. „Die Anlage wird ohne schädliche Auswirkungen auf die Umgebung betrieben werden und ihren positiven Beitrag zum notwendigen Klima- und Ressourcenschutz leisten“, betonte GIB-Geschäftsführer Rainer Penning in einer Presseaussendung nach der Rückkehr von der Besuchsreise.

02.10.2008

Baufeldvorbereitung
g) Mehrschichtiger Sandeinbau zur Verfüllung des Teiches und zur Vorbelastung

19.09.2008

Baufeldvorbereitung
f) Mehrschichtiger Sandeinbau zur Verfüllung des Teiches und zur Vorbelastung

12.09.2008

Baufeldvorbereitung
e) Mehrschichtiger Sandeinbau zur Verfüllung des Teiches und zur Vorbelastung

09.09.2008

Baufeldvorbereitung
d) Sandverteilung und –verdichtung im ehemaligen Teich

03.09.2008

Nordwestradio unterwegs: 13:05 Uhr bis 14:00 Uhr aus dem Hotel „Landhaus“ aus Brake zum Thema: „Das Geschäft mit dem stinkenden Müll – der Streit um die Käseburger Biogasanlage“

02.09.2008

Unterzeichnung der Verträge zwischen dem Betreiber GIB und dem Hersteller/Errichter, der Arbeitsgemeinschaft pbe/BIOFERM.
Auf dem Foto v.l.n.r.: Herr Huber, Geschäftsführer BIOFERM, Herr Schröder, Geschäftsführer pbe, Rainer Penning, Geschäftsführer GIB

27.08.2008

Baufeldvorbereitung
c) Erste Sandmengen im geleerten Teich

25.08.2008

Baufeldvorbereitung
c) Erste Sandmengen im geleerten Teich

14.08.2008

Baufeldvorbereitung: Die Bioabfallvergärungsanlage soll neben der Sickerwasserkläranlage errichtet werden. Der dortige Teich muss dazu entwässert und mit Sand verfüllt werden. Außerdem werden zur Vorbelastung noch etliche Tonnen an Sand zusätzlich auf dem zukünftigen Gelände untergebracht.
a) Der Teich wird geleert

30.07.2008

Ausschreibung der Trockenvergärungsanlage erfolgreich abgeschlossen.

17.12.2007

(Vor)Entscheidungen zur Realisierung der Bioabfallvergärungsanlage sind bereits im Dezember 2007 gefallen, als der Kreistag des Landkreises Wesermarsch dem Bau und Betrieb zustimmte.