Der Umwelt zuliebe

In unseren Haushalten kommt jede Menge an Abfall zusammen. Ob Plastikmüll, Essensreste, Staubsaugerbeutel oder Altpapier. Viele dieser Abfälle sind recycelbar und somit wiederverwendbar. Trennt man den Müll nicht, würde die Umwelt stark belastet werden.

Die Abfallwirtschaft im Landkreis Wesermarsch führt daher, mit dem Ziel der Abfallverwertung, eine getrennte Entsorgung der Abfälle durch:

  • Der Gelbe Sack für Verpackungsabfälle
  • Die Blaue Tonne für Altpapier und Pappe
  • Altglascontainer für Altglas
  • Die Biotonne für kompostierbare Abfälle aus Haushaltungen und Gärten
  • Schadstoffannahme für Problemabfälle
  • Sperrgutabfuhr für Sperrmüll
  • Die Restabfalltonne für Hausmüll und Restabfall
  • E-Schrott-Annahmen für Elektroaltgeräte

Trennt man diese Abfälle nicht, werden sie nicht dem richtigen Wertstoffkreislauf zugeführt, landen im Restmüll und werden anschließend verbrannt. Dieser Weg scheint auf dem ersten Blick sehr bequem, jedoch gehen dadurch nicht nur wichtige Rohstoffe verloren, es entstehen beim Verbrennen des Mülls auch giftige Treibhausgase. Diese sind nicht nur gesundheitsschädlich, sondern unter anderem auch für die Klimaerwärmung verantwortlich.

 

Mülltrennung sollte eine Selbstverständlichkeit sein!

Laut dem Statistischen Landesamt liegen wir "Wesermärschler" bei der Vermeidung von Restmüll ganz weit vorn. Das liegt zum einen an unserem Abrechnungssystem und der Benutzungspflicht der Biotonne, solange nicht selbst kompostiert werden kann. Auch die kostenlose Papiertonne regt zum Mülltrennen an. Informationen zum Müllaufkommen in der Wesermarsch finden Sie in der Abfallbilanz über private Haushalte und der Abfallbilanz über gewerbliche Betriebe.

 

Die Biotonne: "Schwarzer Peter" unter den Tonnen

Fast jeder Haushalt nutzt die Biotonne. Zudem ist sie mit zweiwöchiger Leerung und einer Jahresgebühr von 69,50 € (80l) im Gegensatz zum Restmüllbehälter sehr preiswert. Dies scheint verlockend und so landet manches an Restmüll in der Biotonne. Somit ist der Biotonneninhalt, welcher nur mit organischen Abfällen befüllt werden soll, verunreinigt. Um daraus hochwertigen Kompost herstellen zu können, müssen die Störstoffe aufwendig entfernt werden.

Damit wir auch weiterhin hochwertigen Grüngut-Kompost herstellen können, wird es künftig Überprüfungen des Biotonneninhaltes geben. Dieses Projekt soll zudem bewirken noch mehr Abfälle und Wertstoffe dem richtigen Wertstoffkreislauf hinzu zuführen, um das Aufkommen des Restmülls stätig zu verringern.

Mit unseren Tipps und Hinweisen bleibt Ihre Biotonne eine saubere Sache.

 

Die Biotonne in der Wesermarsch

Zurück