Verschiedene Formen der Kompostierung

Die Kompostierung von organischen Abfällen ist die älteste und natürlichste Form der Abfallverwertung. Die wichtigste Grundregel für eine erfolgreiche Kompostierung besteht in der sorgfältigen Mischung zwischen den verschiedenartigen Materialien, so dass ein ausgewogener und universell einsetzbarer Kompost mit hoher Pflanzenverträglichkeit entsteht. Die private Verwertung von organischen Abfällen, die Eigenkompostierung, ist auch auf kleineren Grundstücken möglich. Dabei kann zwischen verschiedenen Formen der Kompostierung unterschieden werden.

  Einsatzgebiet Vorteile Nachteile
Offener
Komposthaufen
oder Kompostmiete
für Küchen- und Gartenabfälle in größeren Gärten (ab 500 m²) einfache Handhabung, keine Begrenzung der kompostierbaren Menge, keine Anschaffungskosten längere Rottezeit, witterungsabhängig, größerer Platzbedarf, mehrmaliges Umsetzen erforderlich
Lattenkomposter
(offen)
für Küchen- und Gartenabfälle in mittleren und großen Gärten (ab ca. 200 m²) einfache Handhabung, platzsparend, klare Eingrenzung des Kompostplatzes, großes Volumen längere Rottezeit, bedingt witterungsabhängig
Geschlossener
Komposter
(Thermokomposter)
speziell geeignet für die Kompostierung von Küchenabfällen und kleineren Mengen Gartenabfällen, insbesondere auch bei kleineren Gärten platzsparend, beschleunigte Verrottung, Kompostierung auch im Winter; Schutz vor Nagern beschränktes Volumen, weniger fehlertolerant, höhere Anchaffungskosten

Quelle: Kompostieren als Chance; Bremer Entsorgungsbetriebe

Weitere Informationen zur Eigenkompostierung sind an vielen Stellen im Internet erhältlich, z.B. hier:
> Kompostratgeber (Bielefeld)
> Ratgeber Kompostierung (SAT1)